Wechseljahre, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Fettleber
Winnenden/Schorndorf. Im November behandelt der erste Vortrag der Medizinreihe die hormonelle Umstellung, die in ihrer Lebensmitte viele Frauen betrifft, und zeigt, wie man mögliche Beschwerden gut auffangen kann. Im zweiten Vortrag geht es um Bauchspeicheldrüsenkrebs: Wie lässt er sich möglichst frühzeitig erkennen und welche Therapien stehen in welchem Krankheitsstadium zur Verfügung? Der letzte Vortrag widmet sich der weit verbreiteten, oft unbemerkten Fettleber. Diese Wohlstandskrankheit birgt unbehandelt zahlreiche Risiken, lässt sich jedoch gut vorbeugen. Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Gesundheitsexperten der Rems-Murr-Kliniken Fragen.
Die Vorträge finden jeweils mittwochs um 17 Uhr am Standort Winnenden (Cafeteria Auszeit) oder Schorndorf (Gesundheitszentrum) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
„Offen über Wechseljahre sprechen: Mythen entlarven, Chancen erkennen“ – Vortrag am 5. November um 17 Uhr, Rems-Murr-Klinikum Winnenden
Irgendwann betrifft es jede Frau: Der Hormonhaushalt verändert sich, die Regelblutung bleibt komplett aus. Die Menopause, besser bekannt als Wechseljahre, markiert einen Umbruch im weiblichen Körper. Acht von zehn Frauen kämpfen während der Wechseljahre mit Beschwerden, ein Drittel leidet sogar stark. Das Risiko für Langzeitfolgen wie Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes Typ II steigt mit dem sich ändernden Hormonhaushalt. Wie man dennoch gut durch die Wechseljahre kommt und welche Behandlungsmöglichkeiten Beschwerden lindern können, erläutert Dr. med. univ. Sehnaz Savas, Ärztliche Leiterin MVZ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Winnenden.
„Bauchspeicheldrüsenkrebs – Diagnostik und Therapie“ – Vortrag am 12. November um 17 Uhr, Rems-Murr-Klinikum Winnenden
In Deutschland erkranken jährlich über 20.000 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die verbreitetste und aggressivste Form entsteht in den Drüsengängen, am Kopf der Bauchspeicheldrüse. Das Tückische ist, dass Symptome meist erst spät auftreten oder schwer zuzuordnen sind. Folglich fällt die Prognose vergleichsweise ungünstig aus, obwohl das Pankreaskarzinom im Frühstadium heilbar wäre. Je nach Erkrankungsfortschritt gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die Lebensqualität über längere Zeit zu verbessern. Über Diagnostik und Therapie im zertifizierten Pankreaskrebszentrum im Rems-Murr-Klinikum Winnenden informiert das Expertentrio PD Dr. Christophe Müller (Zentrumsleitung und Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie), Prof. Dr. Steffen Kunsch (Chefarzt Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie) und Prof. Dr. Markus Schaich (Chefarzt Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin).
„Wohlstandskrankheit Fettleber – was schützt, was schädigt“ – Vortrag am 19. November um 17 Uhr, Rems-Murr-Klinik Schorndorf
Die Leber ist wahres Multitalent, leidet jedoch häufig im Verborgenen. Lagert sie aufgrund falscher Ernährung, mangelnder Bewegung oder starkem Alkoholkonsum zu viel Fett ein, steigt das Risiko für Leberentzündungen und Leberkrebs. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes ist erhöht. Fast ein Viertel aller Deutschen ist von Fettlebererkrankungen betroffen. Eindeutige Symptome treten oft erst im fortgeschrittenen Stadium auf. Wie Warnzeichen dennoch frühzeitig erkannt werden können und wie man sich vor einer Fettleber schützt, erläutert Dr. Bernhard Fröhlich, Chefarzt Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie an der Rems-Murr-Klinik Schorndorf.
Die nächsten Termine der Veranstaltungsreihe und weitere Informationen über die Rems-Murr-Kliniken finden Sie online unter www.rems-murr-kliniken.de und in den Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und YouTube.